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Albrecht Ludwigs

Der zweite und letzte Spross der Familie von der Schulenburg Linie Klosterrode wurde 1772 in Dresden geboren, wuchs aber nach dem frühren Tode seines Vaters, von seiner Mutter und seinem Vormund, Ulrich Erasmus von Hardenberg, dem Vater des Dichters Novalis, wohlbehütet in Klosterrode auf. Nach dem Studium in Leipzig und in Wittenberg widmete er sich der Diplomatie und Politik. Er war kursächsischer Gesandter in Kopenhagen, in St. Petersburg und von 1810-1830 in Wien. Als solcher war er Bevollmächtigter für Sachsen beim Wiener Kongress, sowie dessen Nachfolgekonferenzen. Nach der Kleinstaatlichen Revolution in Sachsen von 1830 musste er seinen Abschied nehmen und lebte überwiegend in Wien, wo er in dortigen Salons über beträchtlichen Einfluss verfügte. Die Sommer allerdings verlebte er auf seinem Gute in Klosterroda, wo er 1853 an einem Brustkrampf (Herzinfarkt) verstarb und in der Familiengruft zu St. Lamberti in Blankenheim beigesetzt wurde. Friedrich Albrecht von der Schulenburg-Klosterrode war zu jener Zeit ein Politiker und Diplomat von europäischem Rang. Friedrich Albrecht Graf von der Schulenburg-Klosterrode war mit vielen Persönlichkeiten seiner Zeit, wie Metternich, Tallyrand Friedrich Naumann und Wilhelm von Humbold bekannt.